HomeVoice verwandelt einen Echo Show 5 mit LineageOS in einen eigenen Sprachassistenten: Sprache geht direkt in ein natives Audio-Modell und kommt direkt wieder heraus – ohne klassische Spracherkennung und Sprachausgabe dazwischen.
Ausgangslage
Smart Speaker von der Stange sind verschlossen, hören auf ihre Hersteller-Cloud und lassen sich kaum erweitern. Gleichzeitig hat man mit Home Assistant längst ein offenes Smart Home – nur die Sprachsteuerung fühlt sich nicht nach 2026 an.
Die Idee
Die Hardware behalten, die Software austauschen: Ein Echo Show mit LineageOS wird zum Launcher für einen eigenen Assistenten, der mit Gemini Live in Echtzeit spricht und über MCP das ganze Haus kennt.
1 GB
RAM auf dem Zielgerät
0
Einstellungen am Gerät selbst
5 s
Stille bis Sitzungsende
Funktionen
- Gemini Live mit nativem Audio – Antworten in Echtzeit, unterbrechbar.
- Lokales Hotword mit openWakeWord: Bis zum Hotword besteht keine Verbindung zur Cloud.
- Smart Home über Home Assistant MCP, inklusive aktuellem Hausstatus im Prompt.
- Musik & Radio: Spotify, YouTube Music, Internetradio mit Now-Playing-Widget.
- Stimmerkennung auf dem Gerät – der Assistent weiß, wer spricht.
- Gedächtnis, geplante Jobs und Google-Suche.
- Smart Display: Fotodiashow mit gesichtsbasierter Kamerafahrt, große Uhr, Timer.
Architektur
- Android-App in Kotlin/Jetpack Compose als Standard-Launcher.
- On-Device-ML: openWakeWord und Silero VAD über ONNX – ressourcenschonend auf einem MT8163.
- Einrichtung im Browser: Das Gerät zeigt Adresse und PIN, alle Einstellungen passieren am Computer.
Learnings
[ Learning ]
Native Audio-Modelle verändern die Architektur eines Sprachassistenten komplett: Statt Pipelines aus STT, LLM und TTS bleibt eine einzige Verbindung – die eigentliche Arbeit steckt in Hotword, Sitzungssteuerung und Kontext.

